Roblox hat eine neue Lizenzplattform eingeführt, um die Zusammenarbeit zwischen seinen Entwicklern und großen IP-Inhabern wie Netflix, Lionsgate und Sega zu vereinfachen.
Mit License Manager können qualifizierte Entwickler offiziell genehmigte Assets aus ikonischen Franchises wie Squid Game, Stranger Things, Twilight und Saw sowie beliebten Spielen wie der Yakuza-Reihe, Like a Dragon, nahtlos integrieren.
Roblox erklärte: „Historisch gesehen war die Beschaffung von IP-Lizenzen für die Spieleentwicklung ein komplexer und zeitaufwändiger Prozess, der oft nur größeren Studios zugänglich war.“
„[Rechtsinhaber] haben nun die Flexibilität, einen gezielteren Ansatz mit Umsatzbeteiligung zu wählen, eine Open-Source-ähnliche Methode, die Fans in den Mittelpunkt stellt, oder einfach die IP-Nutzung über verschiedene Erlebnisse hinweg zu überwachen. Lizenzen können direkt an bestehende Projekte vergeben oder im neuen Katalog ‚Licenses‘ gelistet werden, sodass Entwickler diese erkunden und Anträge stellen können.“
Neben der direkten Ansprache von Entwicklern können IP-Inhaber auch „proaktiv nach IP-Nutzung in den Erlebnissen suchen“, was auf einen möglichen Schritt hinweist, um unbefugte Fan-Spiele besser zu adressieren.
Laut dem Unternehmen ist dies erst der Anfang; es wird erwartet, dass im Laufe des Jahres weitere IP-Partner hinzukommen.
Anfang dieses Monats lud Roblox 1.000 Entwickler zur Teilnahme an The Hatch ein, eine Veranstaltung, die die Plattform als ihre größte Ostereiersuche bisher beschrieb. Während das offizielle Event als Meilenstein beworben wurde, schlossen sich Tausende Spieler einem Boykott unter dem Hashtag #BoycottTheHatch in den sozialen Medien an und forderten verbesserte Sicherheitsmaßnahmen auf der Plattform für Nutzer aller Altersgruppen.